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Apple Geräteverwaltung: Ein vollständiger Leitfaden

TL;DR

Die Apple Geräteverwaltung ermöglicht IT-Teams die Bereitstellung, Konfiguration, Sicherung und Wartung von Mac, iPhone, iPad, Apple TV und Apple Vision Pro Geräten in großem Umfang. Mit dem Apple Business Manager und den Gerätemanagement-Services können Unternehmen eine Zero-Touch-Bereitstellung erreichen, Sicherheitsrichtlinien durchsetzen, Software-Updates automatisieren und die Compliance über verteilte Belegschaften hinweg aufrechterhalten. Mehr als 70 % der US-amerikanischen Unternehmen verwalten mittlerweile Apple Geräte, so dass ein modernes Apple Gerätemanagement für Unternehmen, die Wert auf Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und betriebliche Effizienz legen, unerlässlich geworden ist.

Was ist Apple Gerätemanagement?

Unter Apple Gerätemanagement versteht man die zentrale Steuerung, Sicherung und Wartung von Apple Hardware in einem Unternehmen. Es umfasst die Bereitstellung, Konfiguration, Überwachung und das Lebenszyklusmanagement von Geräten mit macOS, iOS, iPadOS und tvOS.

Im Gegensatz zu herkömmlichen IT-Verwaltungsansätzen, die einen physischen Zugang zu jedem Gerät erforderten, ermöglicht die moderne Apple-Geräteverwaltung IT-Teams, Geräte aus der Ferne zu konfigurieren, Sicherheitsrichtlinien über die Luft zu übertragen und den Überblick über die gesamte Apple-Flotte zu behalten, unabhängig davon, wo die Mitarbeiter arbeiten.

Auf technischer Ebene funktioniert Apple MDM (Mobile Device Management) über ein von Apple entwickeltes Protokoll, das eine sichere Kommunikation zwischen Verwaltungsservern und Geräten ermöglicht. Richtig konfiguriert, ermöglicht dieses Protokoll eine umfassende Kontrolle über Geräteeinstellungen, Anwendungsbereitstellung, Sicherheitskonfigurationen und die Durchsetzung von Richtlinien. Das neuere Declarative Device Management (DDM)-Protokoll baut auf dem bestehenden MDM-Protokoll auf und ermöglicht neue Wege für Geräteverwaltungsdienste, um Einstellungen durchzusetzen oder Anwendungen auf Geräten zu installieren und Statusaktualisierungen über den Zustand eines Geräts zu erhalten.

1. Akronymtabelle hinzufügen (nach TL;DR):

Akronym Vollständiger Name Was es tut
MDM Mobile Geräteverwaltung Protokoll für die Fernsteuerung von Geräten
DDM Deklaratives Gerätemanagement Neueres Protokoll, bei dem sich die Geräte selbst verwalten
ADE Automatisierte Geräteanmeldung (Automated Device Enrollment) Zero-touch Enrollment für neue Geräte
ABM Apple Business Manager Apples Portal für die Verwaltung von Geräten und Anwendungen
DEP Programm zur Geräteanmeldung Ältere Bezeichnung für ADE

2. Vergleichstabelle hinzufügen (im neuen Abschnitt Vergleichende Analyse):

Art der Einschreibung Am besten für Kontrollebene Benutzeraktion erforderlich
Automatisiert (ADE) Firmeneigene Geräte Höchste (beaufsichtigt) Nicht-automatische Registrierung
Geräte-Registrierung Vorhandene Geräte Mittel Manuelle Profilinstallation
Benutzerregistrierung Persönliche BYOD-Geräte Begrenzt (nur Arbeitsdaten) Vom Benutzer initiiert

Das Apple Device Management Ökosystem

Apple Business Manager: Die Grundlage

DerApple Business Manager dient als zentrales Portal für Unternehmen, die Apple Geräte verwalten. Dieser kostenlose Dienst von Apple ermöglicht es IT-Teams,:

  • Kauf von Apps und Büchern
  • Verwaltete Apple IDs für Mitarbeiter erstellen
  • Automatische Geräteanmeldung (Automated Device Enrollment, ADE) aktivieren
  • Integration mit Geräteverwaltungsdiensten
  • Verwalten der Verteilung von Inhalten und Apps

Jedes neue Apple Gerät, das von Apple oder autorisierten Händlern gekauft wird, wird bei der Ersteinrichtung mit dem Apple Business Manager überprüft. Wenn das Gerät in einem Unternehmen registriert ist, stellt es automatisch eine Verbindung zum entsprechenden MDM-Server her und registriert sich selbst, ohne manuelles Eingreifen.

Automatisierte Geräteanmeldung (ADE)

Automated Device Enrollment (ADE), früher bekannt als Device Enrollment Program (DEP), ist die Zero-Touch-Bereitstellungslösung von Apple. Wenn die Geräte direkt an die Mitarbeiter ausgeliefert werden, können sie mit ADE:

  1. Einschalten und mit dem Internet verbinden
  2. Automatischer Abgleich mit dem Apple Business Manager
  3. sich im MDM-System des Unternehmens anzumelden
  4. Konfigurationen, Anwendungen und Sicherheitsrichtlinien zu erhalten
  5. ein individuelles Einrichtungserlebnis präsentieren

Branchenuntersuchungen haben ergeben, dass die Zero-Touch-Bereitstellung die Bereitstellungszeit um 70-90 % reduziert und die Gerätebereitstellung von Stunden auf Minuten reduziert.

MDM-Profile und DDM-Erklärungen

MDM-Profile sind die alte Art der Geräteverwaltung. Stellen Sie sich diese wie detaillierte Anweisungen vor, die Sie an ein Gerät senden: "Ändern Sie diese Einstellung auf X, aktivieren Sie Y, deaktivieren Sie Z." Der Server sendet diese XML-Dateien an die Geräte und verwaltet sie aktiv. Wenn Sie etwas ändern möchten, senden Sie neue Anweisungen.

DDM-Deklarationen sind der neue Weg. Anstelle von Schritt-für-Schritt-Anweisungen teilen Sie dem Gerät mit, wie das Endergebnis aussehen soll, und es findet heraus, wie es erreicht werden kann. Sie verwenden das JSON-Format und können sich automatisch an Bedingungen wie Zeit oder Ort anpassen. Das Gerät verwaltet sich selbständiger und meldet sich nur bei Bedarf.

Der Hauptunterschied: MDM-Profile sagen: "Tu das jetzt". DDM-Deklarationen sagen: "So soll es sein". DDM ist der neuere, intelligentere Ansatz von Apple, der weniger Hin- und Her-Kommunikation erfordert, aber MDM-Profile funktionieren immer noch und werden häufig verwendet.

Kernfunktionen von Apple Device Management

Zero-Touch-Bereitstellung

Mit dem modernen Apple Gerätemanagement muss das IT-Personal die Geräte vor der Bereitstellung nicht mehr physisch berühren. Wenn ein Unternehmen Mac Computer oder iOS-Geräte über autorisierte Kanäle erwirbt und sie im Apple Business Manager registriert, werden diese Geräte direkt an die Mitarbeiter geliefert und sind für die automatische Registrierung vorbereitet.

Der Mitarbeiter erhält das Gerät, schaltet es ein und verfügt innerhalb weniger Minuten über ein vollständig konfiguriertes, arbeitsbereites Gerät mit allen erforderlichen Programmen, Sicherheitseinstellungen und Unternehmensressourcen. Dieser Ansatz lässt sich effizient skalieren, egal ob 10 oder 10.000 Geräte eingesetzt werden.

Durchsetzung von Sicherheit und Compliance

Das Apple Gerätemanagement bietet die Sicherheitskontrollen, die für Unternehmen, die gängige Sicherheitsrichtlinien wie das NIST Cybersecurity Framework erfüllen möchten, entscheidend sind:

Durchsetzung von Verschlüsselung: IT-Teams können die FileVault Festplattenverschlüsselung auf allen Mac Computern und die Verschlüsselung im Ruhezustand auf iOS-Geräten vorschreiben, um den Datenschutz auch bei Verlust oder Diebstahl der Geräte zu gewährleisten.

Passcode-Richtlinien: Unternehmen können Anforderungen an die Komplexität von Passcodes, biometrische Authentifizierung und automatische Sperrzeitüberschreitungen durchsetzen, die mit Sicherheitsstandards wie SOC 2 und ISO 27001 übereinstimmen.

Anwendungskontrolle: IT-Teams können Listen mit zugelassenen Anwendungen erstellen und so verhindern, dass Benutzer nicht zugelassene oder potenziell bösartige Software installieren, die die Sicherheit gefährden könnte.

Remote-Löschfunktionen: Wenn ein Gerät verloren geht, gestohlen wird oder ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, kann die IT-Abteilung alle Unternehmensdaten aus der Ferne löschen und so sensible Informationen vor unbefugtem Zugriff schützen.

Softwareverteilung und -aktualisierung

Die Apple Geräteverwaltungsplattformen automatisieren den Software-Lebenszyklus:

Anwendungsbereitstellung: IT-Teams können benötigte Anwendungen unbemerkt im Hintergrund installieren oder über Self-Service-Portale zur Verfügung stellen, aus denen die Mitarbeiter auswählen, was sie benötigen.

Betriebssystem-Updates: Unternehmen können Aktualisierungsrichtlinien konfigurieren, die Benutzer zu günstigen Zeiten auffordern, Aktualisierungen nach bestimmten Fristen zu erzwingen oder kritische Sicherheits-Patches sofort zu installieren.

Patch-Verwaltung: Durch automatisiertes Patching wird sichergestellt, dass Geräte innerhalb bestimmter Zeitfenster Sicherheitsupdates erhalten und Schwachstellen behoben werden, bevor sie ausgenutzt werden können. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass ungepatchte Endgeräte nach wie vor der führende Angriffsvektor für Ransomware-Angriffe sind.

Inventarisierung und Überwachung

Das Apple Gerätemanagement bietet einen Echtzeit-Überblick über die Geräteflotten von Unternehmen:

  • Hardware-Spezifikationen und Gerätemodelle
  • Installierte Versionen des Betriebssystems
  • Programminventar und -versionen
  • Verschlüsselungs- und Konformitätsstatus
  • Batteriezustand und Speicherkapazität
  • Letzte Check-in-Zeit und -Standort für verlorene oder gestohlene iOS-Geräte über Lost Mode

Diese Transparenz ermöglicht es IT-Teams, Geräte mit veralteter Software zu identifizieren, Hardware-Aktualisierungszyklen zu verfolgen und schnell zu reagieren, wenn auf den Geräten Probleme auftreten.

Überlegungen zur Implementierung

Optionen für die Geräteregistrierung

Unternehmen haben mehrere Möglichkeiten, Apple-Geräte für die Verwaltung zu registrieren:

Automatische Geräteanmeldung (Automated Device Enrollment, ADE): Der Goldstandard für unternehmenseigene Geräte, die über autorisierte Kanäle erworben wurden. Bietet das höchste Maß an Kontrolle und die reibungsloseste Benutzererfahrung.

Benutzerregistrierung: Entwickelt für BYOD-Szenarien (Bring Your Own Device), bei denen Mitarbeiter persönliche Apple-Geräte für die Arbeit nutzen. Trennt Unternehmensdaten von persönlichen Informationen und gibt der IT-Abteilung die notwendige Kontrolle über die Unternehmensressourcen.

Geräte-Registrierung: Ein Mittelweg, der die manuelle Installation von MDM-Profilen durch die Benutzer erfordert, aber mehr Kontrolle als die Benutzerregistrierung bietet. Geeignet für Geräte, die außerhalb autorisierter Kanäle erworben wurden.

Überwachter Modus

Der Überwachungsmodus bietet IT-Teams erweiterte Verwaltungsfunktionen für Apple-Geräte. Für unternehmenseigene Geräte, die über ADE angemeldet werden, erfolgt die Überwachung automatisch. Überwachte Geräte erlauben:

  • Tiefere Einschränkungen der Gerätefunktionalität
  • Stille Installation und Konfiguration von Anwendungen
  • Genauere Kontrolle über die Systemeinstellungen
  • Dauerhafte MDM-Registrierung, die Benutzer nicht entfernen können

Integration mit Identitätssystemen

Das Apple Gerätemanagement entfaltet sein volles Potenzial, wenn es mit Identitätsanbietern integriert wird. Die Verbindung mit Identitätsplattformen wie Iru Workforce Identity, Entra ID, Okta, Google Workspace ermöglicht:

  • Single Sign-On (SSO) für Unternehmensanwendungen
  • Bedingter Zugriff basierend auf Gerätekonformität
  • Automatisierte Managed Apple ID-Bereitstellung
  • Koordinierter Zugriffsentzug beim Ausscheiden von Mitarbeitern

Apple Device Management nach Gerätetyp

Mac-Verwaltung

Mac-Computer in Unternehmensumgebungen erfordern besondere Aufmerksamkeit:

Onboarding-Automatisierung: Neue MacBooks können direkt an die Mitarbeiter ausgeliefert und über ADE selbst konfiguriert werden, so dass die Benutzer ein markenspezifisches, unternehmensspezifisches Einrichtungserlebnis haben.

Sicherheitsgrundlagen: IT-Teams können branchenübliche Sicherheitskonfigurationen wie CIS-Benchmarks oder benutzerdefinierte Richtlinien durchsetzen, die den Unternehmensanforderungen entsprechen.

Software-Bereitstellung: Anwendungen werden im Hintergrund oder über Selbstbedienungsportale installiert, so dass sich die Mitarbeiter nicht mit Paketinstallationsprogrammen oder App-Store-Konten auseinandersetzen müssen.

FileVault-Verwaltung: Verschlüsselungsschlüssel können auf MDM-Servern hinterlegt werden, so dass die IT-Abteilung Daten wiederherstellen kann, wenn Benutzer Passwörter vergessen haben.

iPhone- und iPad-Verwaltung

iOS- und iPadOS-Geräte profitieren vom ausgereiften Mobile Management Framework von Apple:

App-Verteilung: Unternehmen können benutzerdefinierte Inhouse-Apps bereitstellen, App Store-Apps konfigurieren und die App-Lizenzierung durch Mengeneinkauf verwalten.

Einrichtung von E-Mail und Kalender: Exchange- oder Microsoft 365-Konten werden automatisch konfiguriert, ohne dass die Mitarbeiter komplexe Servereinstellungen eingeben müssen.

Netzwerkzugang: Wi-Fi-Anmeldeinformationen und VPN-Konfigurationen werden automatisch bereitgestellt und ermöglichen eine sichere Verbindung ohne Benutzerkonfiguration.

Gemeinsames iPad: Bildungseinrichtungen und spezialisierte Einrichtungen können iPads für die gemeinsame Nutzung konfigurieren, so dass sich mehrere Benutzer authentifizieren und auf ihre personalisierten Umgebungen zugreifen können.

Verwaltung von Apple TV und Apple Vision Pro

Apple TV- und Apple Vision Pro-Geräte dienen speziellen Zwecken:

  • AirPlay für Konferenzräume mit Authentifizierungsanforderungen (Apple TV)
  • Verteilung von Digital Signage-Inhalten (Apple TV)
  • Automatische Konfiguration von Apps und Einstellungen
  • Fernverwaltung ohne physischen Zugriff
  • Immersive Trainings- und Kollaborationsumgebungen (Apple Vision Pro)

Auswirkungen in der realen Welt

Skalierung des IT-Betriebs

Unternehmen, die das Apple Gerätemanagement einsetzen, können deutliche betriebliche Verbesserungen feststellen:

Geringere Bereitstellungszeit: Was früher einen stundenlangen Einsatz der IT-Mitarbeiter für jedes Gerät erforderte, geschieht jetzt automatisch. Die Geräte sind innerhalb weniger Minuten nach dem Einschalten einsatzbereit.

Geringerer Support-Aufwand: Konsistente Konfigurationen und automatische Korrekturen reduzieren die Anzahl der Supportanfragen, die auf falsch konfigurierte Geräte oder fehlende Software zurückzuführen sind.

Effizienz der IT-Mitarbeiter: Teams können größere Geräteflotten verwalten, ohne dass die Anzahl der Mitarbeiter proportional steigt. Administratoren können durch Automatisierung und zentralisierte Richtlinien Tausende von Geräten effektiv verwalten.

Verbesserte Sicherheitsvorkehrungen

Das Apple Gerätemanagement adressiert direkt die Sicherheitsherausforderungen:

Patch-Compliance: Die automatische Durchsetzung von Updates stellt sicher, dass die Geräte stets mit aktuellen Sicherheits-Patches versorgt werden, um Schwachstellen zu schließen, bevor sie ausgenutzt werden.

Durchsetzung von Richtlinien: Sicherheitskontrollen werden einheitlich auf allen Geräten eingesetzt, sodass Lücken, die durch manuelle Konfiguration oder Ermessensspielräume der Benutzer entstehen, vermieden werden.

Reaktion auf Vorfälle: Bei Sicherheitsvorfällen können IT-Teams per Fernzugriff sichere Konfigurationen untersuchen und wiederherstellen, ohne physischen Zugang zu haben.

Erreichte Compliance

Unternehmen, die SOC 2-, ISO 27001-, HIPAA- oder andere Konformitätszertifizierungen anstreben, verlassen sich auf die Apple Geräteverwaltung, um die erforderlichen Kontrollen nachzuweisen:

  • Dokumentation der Verschlüsselungsdurchsetzung
  • Protokolle zur Zugriffskontrolle und Authentifizierung
  • Berichte zum Softwarebestand und Patch-Status

Erste Schritte mit Apple Device Management

Voraussetzungen

Vor der Implementierung der Apple-Geräteverwaltung:

  1. Melden Sie sich beim Apple Business Manager an: Registrieren Sie Ihr Unternehmen unter business.apple.com und schließen Sie die Verifizierung ab.
  2. Wählen Sie eine MDM-Lösung: Wählen Sie eine Plattform, die Ihren technischen Anforderungen und der Apple-Verwaltungstiefe entspricht
  3. Konfigurieren Sie den Einkauf: Fügen Sie Apple Kundennummern oder Händler-IDs hinzu, um sicherzustellen, dass neue Geräte mit Ihrem Unternehmen verknüpft werden.
  4. Einsatz planen: Definieren Sie Sicherheitsrichtlinien, Anwendungsanforderungen und Benutzer-Workflows

Bewährte Praktiken

Beginnen Sie mit neuen Geräten: Implementieren Sie die Zero-Touch-Bereitstellung für neue Geräte, während Sie Migrationsstrategien für vorhandene Geräte entwickeln.

Pilotprojekt vor Skalierung: Testen Sie die Konfigurationen mit einer kleinen Gruppe, bevor Sie sie in der gesamten Organisation einsetzen. Überprüfen Sie, ob die Richtlinien wie vorgesehen funktionieren und ob die Benutzererfahrung den Erwartungen entspricht.

Dokumentieren Sie Konfigurationen: Führen Sie eine klare Dokumentation der MDM-Profile, Sicherheitsrichtlinien und Bereitstellungsverfahren, um Konsistenz zu gewährleisten und den Wissenstransfer zu erleichtern.

Überwachen und Optimieren: Nutzen Sie Berichtsfunktionen, um Probleme zu erkennen, die Einhaltung von Richtlinien zu verfolgen und diese auf der Grundlage realer Nutzungsmuster zu verfeinern.

Mit Identität integrieren: Verbinden Sie Ihre MDM-Lösung frühzeitig mit Identitätsanbietern, um Single Sign-On und Funktionen für den bedingten Zugriff zu ermöglichen.

Die Zukunft des Apple Device Management

Deklaratives Gerätemanagement

Das neueste Verwaltungsprotokoll von Apple verlagert die Logik von den Servern auf die Geräte selbst. Anstatt auf Serverbefehle zu warten, bewerten DDM-fähige Geräte ihren Zustand selbst und korrigieren Konfigurationsänderungen automatisch. Dies reduziert die Serverlast, verkürzt die Reaktionszeiten und verbessert die Offline-Verwaltung. Führende MDM-Plattformen implementieren DDM-Unterstützung - prüfen Sie bei der Auswahl von Lösungen die Roadmaps der Anbieter.

KI-gesteuerte Automatisierung

Geräteverwaltungsplattformen setzen KI ein, um Konfigurationsprobleme vorherzusagen, bevor sie sich auf die Benutzer auswirken, Richtlinien auf der Grundlage von Nutzungsmustern zu optimieren und die Reaktion auf Vorfälle durch automatische Bedrohungsanalysen zu beschleunigen.

Datenschutz als oberstes Gebot

Apple schafft weiterhin ein Gleichgewicht zwischen Verwaltungsfunktionen und dem Schutz der Privatsphäre der Benutzer. Erwarten Sie erweiterte Optionen für die Benutzerregistrierung, mehr Transparenz beim Zugriff auf Unternehmensdaten und mehr Kontrolle für den Benutzer darüber, wie Geräte Informationen mit Verwaltungssystemen austauschen.

FAQs

Häufige Fragen zur Apple-Geräteverwaltung werden hier erklärt.

Was ist der Unterschied zwischen Apple Device Management und allgemeinem MDM?
Die Verwaltung von Apple-Geräten bezieht sich speziell auf MDM-Lösungen, die für das Apple-Ökosystem optimiert sind und eine tiefe Integration für den Apple Business Manager, die automatisierte Geräteanmeldung und Apple-spezifische Sicherheitsfunktionen bieten. Generische MDM-Plattformen können Apple-Geräte unterstützen, bieten aber in der Regel nur grundlegende Verwaltungsfunktionen ohne vollen Zugriff auf die erweiterten Funktionen von Apple.
Können wir Apple-Geräte, die wir bereits besitzen, verwalten, ohne neue Geräte zu kaufen?
Ja. Viele vorhandene Geräte können dem Apple Business Manager mithilfe des Apple Configurators zur manuellen Registrierung hinzugefügt werden. Allerdings müssen Geräte, die auf diese Weise registriert werden, vor der Registrierung physisch angeschlossen (über USB oder in der Nähe des Netzwerks) und gelöscht werden. Für Geräte ohne ADE-Registrierung bieten die Methoden der Benutzerregistrierung oder Geräteregistrierung Verwaltungsfunktionen ohne Gerätelöschung, allerdings mit eingeschränkter Kontrolle im Vergleich zu überwachten Geräten, die über ADE registriert werden.
Wie funktioniert die Verwaltung von Apple-Geräten für externe Mitarbeiter?
Das moderne Apple Gerätemanagement funktioniert über Cloud-basierte Plattformen, die über das Internet kommunizieren, sodass der physische Standort keine Rolle mehr spielt. Remote-Mitarbeiter erhalten Geräte, die direkt an ihre Heimatadresse geliefert werden, schalten sie ein und melden sie automatisch an, ohne dass die IT-Abteilung eingreifen muss. Richtlinien, Aktualisierungen und Anwendungen werden über das Internet bereitgestellt, unabhängig davon, ob die Mitarbeiter in Heimbüros, Co-Working-Spaces oder an Unternehmensstandorten arbeiten. Die einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung.
Was passiert, wenn Mitarbeiter ihr vom Unternehmen zur Verfügung gestelltes iPhone oder ihren Mac verlieren?
IT-Teams können über die MDM-Plattform sofort Maßnahmen ergreifen. Bei verlorenen Geräten können Administratoren den Modus "Verloren" auf dem iPhone oder iPad aktivieren, der das Gerät sperrt, eine benutzerdefinierte Nachricht mit Wiederherstellungsanweisungen anzeigt und den Standort verfolgt, falls aktiviert. Wenn das Gerät nicht wiedergefunden werden kann oder ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, kann die IT-Abteilung aus der Ferne alle Unternehmensdaten von jedem verwalteten Gerät löschen. Bei überwachten Geräten wird das Gerät dabei vollständig gelöscht. Bei BYOD-Geräten, die vom Benutzer angemeldet wurden, werden nur die Unternehmensdaten entfernt, während die persönlichen Informationen erhalten bleiben.
Benötigen wir den Apple Business Manager, wenn wir eine MDM-Lösung verwenden?
Der Apple Business Manager ist zwar technisch nicht erforderlich, aber unerlässlich, um die Vorteile der Apple Geräteverwaltung voll auszuschöpfen. Ohne ihn können Sie kein Automated Device Enrollment für die Zero-Touch-Bereitstellung verwenden, Geräte können nicht automatisch überwacht werden und Sie verlieren die nahtlose Integration mit Apples Beschaffungs- und App-Verteilungssystemen. Unternehmen, die Apple-Geräte in großem Umfang verwalten möchten, sollten neben ihrer MDM-Lösung den Apple Business Manager implementieren. Der Dienst ist kostenlos und verbessert die Effizienz der Bereitstellung und die Verwaltungsfunktionen erheblich.

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